Patientenakte der Zukunft: Warum jeder in Zukunft einen Chip unter der Haut braucht

22.09.2019

Patientenakte der Zukunft: Warum jeder einen Chip unter der Haut braucht

Von FOCUS-Online-Reporter Wesley Graf, 1 3.09.2019 Bildquelle: Wochit

Was nach Science-Fiction klingt, könnte bald Realität werden: Auf einem Chip, der unter die Haut verpflanzt wird, sollen wichtige Informationen über unsere Gesundheit gespeichert werden. Orthopäde und Unfallchirurg Dominik Pförringer erklärt, warum das die Patientenakte der Zukunft sein wird. 

"Heutzutage ist in den meisten Krankenhäusern in Deutschland der Datenschatz der Patienten auf Papier gebündelt", sagt Pförringer - und fordert: "Das ist relativ old school, das muss sich ändern!"
Es brauche einen sinnvollen Standard, Patienten in ganz Europa einen Chip zu verpflanzen. Darauf könnten Informationen über chronische Krankheiten, Arzneimittelunverträglichkeiten, Voroperationen oder ein Notfallkontakt gespeichert werden.
"Das wäre sehr hilfreich, wenn wir bewusstlose Patienten in der Notaufnahme bekommen", sagt Pförringer. "Das hat nichts mit totaler Kontrolle zu tun, sondern ist im Interesse des Patienten." Es brauche einen Schulterschluss aus Politik und Industrie, um eine freiwillige Lösung zu finden.

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